Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe

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Münsterländische Volkszeitung 22.04.2016 | NRW-Stiftung unterstützt Bau einer Salzsiedepfanne in Bentlage

Vor Freude in die Luft gesprungen

Rheines „Salz-Baron" Jules Vleugels einen Luftsprung. Kein Wunder, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe knapp 60.000 Euro zum Bau einer Salzsiedepfanne in Bentlage zur Verfügung.

Foto: Matthias Schrief

Luftsprung: Jules Vleugels freut sich über den 58 000 Euro-Zuschuss der NRW-Stiftung.

„Juchhu!!“ Da macht Rheines „Salz-Baron“ Jules Vleugels einen Luftsprung. Kein Wunder, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe knapp 60 000 Euro zum Bau einer Salzsiedepfanne in Bentlage zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger.

Planungen werden konkreter

„Jetzt steht die Finanzierung. Die Mühen haben sich gelohnt“, freut sich Vleugels, Vorsitzender des Fördervereins. Noch im Sommer wollen sich Vleugels und sein Mitstreiter Ernst Kratzsch, ehemaliger Baudezernent der Stadt Rheine, mit Professor Herbert Pfeiffer treffen, „um unsere Vorstellungen von eine Salzsiedepfanne zu realisieren“, sagt der Fördervereins-Vorsitzende.

Realisierung der Schausiedepfanne im Frühjahr 2017 geplant

„Was wir bisher auf dem Papier hatten, war eine Art künstlerische Darstellung. Jetzt geht es darum, dass wir die typischen Elemente der historischen Anlagen im Salinenpark mit in das Konzept für eine Siedepfanne einbauen“, erläutert Vleugels. Die Realisierung der Schausiedepfanne soll im Frühjahr 2017 auf dem Grünstreifen zwischen Salzsiedehaus, Gradierwerk und Rasenfläche der Josef-Pieper-Schule erfolgen. Der Zuschuss der NRW-Stiftung war das entscheidende Mosaiksteinchen im Finanzierungspaket. Zu den Unterstützern gehören der Förderverein selbst, die Stadtwerke, die Stadtsparkasse, die Stadt Rheine und nicht zuletzt etliche Bürger, die über ein Crowd-Funding Projekt Geld beigesteuert haben. Das langjährige Engagement der Vereinsmitglieder und die authentische bauliche Situation seien überzeugend gewesen, begründet die NRW-Stiftung ihre Entscheidung. Ebenso auch der Plan, mit der Siedepfanne den Ablauf die Soleproduktion und die Salzgewinnung des 18. und 19. Jahrhundert wieder vollständig aufzuzeigen.
© Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG - Alle Rechte vorbehalten 2016 - Autor: Matthias Schrief

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